Der eigentliche Name dieses Formats ist Malloreddus, eine Art kleiner Knödel, der auf Sardisch wörtlich „kleines Kalb“ bedeutet. Es sind die Nudelfabriken, die später die für die Verbraucher verständlichere Bezeichnung „Gnocchi Sardi“ bevorzugten, um ihre Nudeln zu vermarkten. Man findet sie auch unter dem Namen Macarones Coidos oder Ciciones im Nordwesten Sardiniens. 

Malloreddus sind das typische Gericht der sardischen Küche. Ursprünglich wurde Safran (dessen Anbau aus Sardinien in die ganze Welt importiert wird) direkt im Teig verwendet und verlieh den Nudeln eine hellgelbe Farbe. Heute wird Safran jedoch direkt der Soße hinzugefügt, mit der die Gnocchi angerichtet werden.

Perfekt für

Gnocchi Sardi passen hervorragend zu einem leckeren Ragout aus Kalbfleisch oder Bratwurst. Sie eignen sich auch für leichtere Soßen wie zum Beispiel aus frischen Tomaten, Ricotta und Basilikum.