Wie der Name schon sagt, bezieht sich diese Art von Suppennudel auf das atmosphärische Phänomen, das gelegentlich Ernten zerstört. Aus diesem Grund sind die Pastina-Nudeln auch unter dem Namen Tempestina zu finden. In der Toskana wird dieses Format oft als Grandinina bezeichnet:

La grandinina. L’è… de’ pallini, piccini piccini… La prima pastina che si dà a’ bambini” (Es sind … sehr, sehr kleine Kügelchen … Kleinkindern werden sie als erste Nudeln gereicht): T. Poggi Salani, N. Binazzi und andere, Vocabolario del Fiorentino Contemporaneo (Wörterbuch des zeitgenössischen Florentinischen), Accademia della Crusca: http://www.accademiadellacrusca.it/it/scaffali-digitali/vocabolario-fiorentino.

Grandina-Nudeln werden Soda genannt, weil sie „senz’i’ buco, tutta piena“ (ohne Hohlraum, alles ausgefüllt) sind und die relative Härte des Teigs die Garzeit im Vergleich zur hohlen Version erhöht.

Perfekt für

Dieses Nudelformat eignet sich besonders für Gemüse-, Fisch- oder Fleischsuppen. In Livorno wird Grandine Soda (dort Grandinina genannt) traditionell mit geschälten Erbsen, frischen Zwiebeln und Fleischbrühe zubereitet.