Nudeln in Form einer Schraube sind mittlerweile ein Klassiker unter den ersten Gängen und sind auf jedem Tisch der Welt zu finden. Sie sind das Erbe des arabischen „Bus“, der nach dem Stock benannt ist, auf den die Nudeln gewickelt wurden, um sie zuzubereiten, und die sizilianischen Busiata und die sardinischen Busa hervorzubringen.

Von Pastificio Fabbri je nach Größe traditionell als „Vitoni“ oder „Viti Piccole“ genannt, wird dieses Format im Handel oft als „Fusilloni“ oder „Fusilli“ bezeichnet.

Ihre aktuelle Version ist mit der großen Industrie des frühen 20. Jahrhunderts entstanden, in der zahlreiche Nudelformate durch die damals aufkommende mechanische Wissenschaft inspiriert wurden (Räder, Kühler, Propeller…). Es war im Jahr 1924, als Guido Tanzi, ein in Long Island (New York) ansässiger Italiener, eine besondere Matrize patentieren ließ, die die damalige Welt der Nudeln revolutionieren sollte. Wie der Erfinder selbst in seiner Erklärung vor dem amerikanischen Patentamt (US-Patent 1.506.869 vom 2. September 1924) erklärte: Früher war die Herstellung der Fusilli sehr teuer, da bei jeder Öffnung der Matrize ein besonders qualifizierter Arbeiter eingreifen musste, um ein einheitliches Aussehen der Nudeln zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde das Loch, das durch die Nudeln verläuft, bei den alten Matrizen geschlossen und führte zu unregelmäßigen Formen. Diese Erfindung hat es somit ermöglicht, die Produktionsausbeute erheblich zu steigern und gleichzeitig ein einwandfreies Produkt zu gewährleisten.

Perfekt für

Dank ihrer gerollten Form und ihrer durch das Herstellungsverfahren von Fabbri bedingten Rauheit nehmen Vitoni erheblich Soße und Kochwasser auf. Aus diesem Grund eignet sich dieses Nudelformat besonders zur Zubereitung mit reichhaltigen Soßen, sowohl basierend auf Gemüse wie das genuesische Pesto (oder seine toskanische Variante mit Schwarzkohl) als auch mit Ragout aus Fleisch oder Bratwurst.